Mi, 18. Juli 2018

Großeinsatz:

22.06.2016 15:53

Stallgebäude brannte nieder - 700.000 Euro Schaden

Neun Feuerwehren mit 123 Mann kämpften in der Nacht auf Mittwoch in Seckau stundenlang gegen die Flammen. In einem Wirtschaftsgebäude war ein Brand ausgebrochen. Der Stall wurde völlig zerstört. 50 Milchkühe und 20 Kälber konnten vor dem Feuertod bewahrt werden. Bei den Ermittlungen zur Brandursache konnten die Beamten des Landeskriminalamts einen Kurzschluss bei einem Traktor nicht ausschließen.

Etwa eine halbe Stunde nach Mitternacht hatte es Großalarm im Murtal gegeben: Das Stallgebäude stand bei Eintreffen der Feuerwehr in Vollbrand. "Meterhohe Flammen und dichte Rauchschwaden schlugen uns schon bei der Anfahrt entgegen", schildert Einsatzleiter Daniel Feldbaumer von der FF Seckau.

Altbauer erlitt Rauchgasvergiftung
Unter schwerem Atemschutz mussten die Einsatzkräfte in das brennende Gebäude vordringen, um die rund 70 Rinder in Sicherheit zu bringen. Nachbarn hatten bereits vor dem Eintreffen der Feuerwehren mit den Besitzern begonnen, einige Tiere ins Freie zu treiben. Der Altbauer (60) erlitt dabei eine Rauchgasvergiftung und musste ins LKH Knittelfeld gebracht werden.

Ein Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus und den Wald konnte verhindert werden, das Wirtschaftsgebäude brannte aber bis auf die Grundmauern nieder.

Kurzschluss bei Traktor als Ursache?
Noch nicht abgeschlossen sind die Ermittlungen des Landeskriminalamtes zur Brandursache. Aber: "Wir können aber einen Kurzschluss bei einem Traktor nicht ausschließen", sagt Dietmar Radauer. Weitere polizeiliche Erhebungen seien aber noch notwenig. Der verursachte Schaden ist enorm. Er wird auf etwa 700.000 Euro geschätzt.

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