Mi, 17. Oktober 2018

ÖFB­-Teamquartier

06.06.2016 08:20

Mallemort: Ein kleines Dorf im EURO-Fieber

Die "Krone" ist in Frankreich: Es staut, es wird gehämmert - nur in "unserem" Mallemort passt alles.

Der Stau rund um den Flughafen Nizza, der aus der normal fünfminütigen Fahrt von Terminal 1 zu Terminal 2 zum Office der Leihautos eine Sightseeing-Tour von 45 Minuten macht, die rund halbstündige Wartezeit auf das Leihauto? "C’est normal" - "ist normal", sagen die Franzosen lapidar.

Als Journalist, der gerade im Lande des Gastgebers gelandet ist, denkt man sich aber schon: Wie wird das, wenn in wenigen Tagen Tausende Fußballfans in Nizza landen? Am 12. Juni steigt hier das Duell Nordirland gegen die Türkei, am 17. Juni gastiert Titelverteidiger Spanien an der Côte d'Azur, trifft auf die Türkei, in der Vorrunde kommt es auch noch zum Duell Schweden - Belgien. Und beim einzigen Achtelfinale in der Allianz Arena ist der Zweite der Gruppe F zu Gast. Gruppe F - das ist die Österreich-Gruppe.

Wenigstens funktioniert dann die Akkreditierung mehr als problemlos. Eine kurze, aber nette Kontrolle der Utensilien beim Eingang, fünf Minuten später ist man schon im Besitz des wertvollen Dokuments. Nur im Pressezentrum kann man noch nicht arbeiten - Eröffnung um einen Tag verschoben, es wird noch gearbeitet.

"Ist ja noch Zeit"
So wie übrigens auch an der Außenfassade des Stadions, an der ein Kran gerade das EURO-Transparent anbringt. "Ist ja noch Zeit", sagt eine nette ältere Dame im Akkreditierungszentrum in perfektem Deutsch.

Wenigstens kommt dann auf der Fahrt nach Mallemort, wo die "Krone" in unmittelbarer Nähe des Teamquartiers ihr "Headquarter" aufgeschlagen hat, nach stundenlangem Regen wieder die Sonne raus, zeigt sich Frankreichs Süden von seiner schönen Seite. Und in der Provence werden wir dann fast heimatlich begrüßt: Österreichische Fahnen hängen in jenem Ort, der in den nächsten Tagen der Nabel der rot-weiß-roten Fußballwelt ist. Wenigstens hier ist die EURO bereits voll angekommen.

krone.tv-Reporter Michael Fally ist schon in Paris und hat sich ein Bild von der Lage gemacht. Dabei dominiert in der französischen Hauptstadt derzeit vor allem ein Thema: der enorm hohe Pegelstand der Seine und Hochwasser in Teilen der Stadt.

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