Mo, 20. Mai 2019
27.04.2016 18:06

Schlägerei am Gürtel

Bandenkriege halten Wiens Polizei in Atem

Ein Ninjaschwert-Angriff unter Algeriern am Montagabend in Wien-Brigittenau, vier Verletzte nach einer Rauferei am Dienstagabend am Lerchenfelder Gürtel - die Bandenkriege unter Migranten bzw. Asylwerbern halten Wiens Polizei gehörig in Atem. Was die Tatmotive betrifft, dürfte es sich um Revierstreitigkeiten handeln.

Jener Algerier, der am Montagabend am Handelskai von seinen Landsleuten mit einem Samurai-Schwert verletzt wurde, ringt noch immer mit dem Tod. Die Täter sind weiterhin flüchtig. Der Wiener Gürtel gilt als Drogensumpf, der schwer trockenzulegen ist. Polizeieinsätze stehen auf der Tagesordnung.

Vier Festnahmen am Gürtel
So auch am Dienstagabend, als um 19 Uhr am Lerchenfelder Gürtel ein Streit unter mehreren Personen mit Fäusten, Stöcken und einer Gaspistole eskalierte. Vier Männer (drei Nigerianer und ein Afghane) wurden dabei leicht verletzt. Die Polizei konnte vier Verdächtige anhalten, ein 15- und ein 19-Jähriger sowie zwei 16-Jährige wurden vorläufig festgenommen. Es handelt sich um einen Russen, einen Türken und zwei Rumänen. Wie sie zueinander stehen, ist unklar.

Der Einsatz auch durch WEGA-Beamte sorgte für gehöriges Aufsehen. "Zahlreiche Menschen mischten sich am Gürtel lautstark in den Polizeieinsatz ein", beschreibt Polizeisprecherin Michaela Rossmann die brenzligen Szenen. Drogen wurden bei den Beteiligten nicht gefunden, die Ermittlungen laufen.

WEGA-Zugriff im Gemeindebau
Spektakulärer Einsatz für die Wiener Alarmabteilung auch Mittwochfrüh im Nobelbezirk Döbling: Im Auftrag des Landeskriminalamtes fischten die Beamten gegen 8 Uhr einen Verdächtigen aus seiner Gemeindewohnung. Dem Mann wird Drogenhandel im ganz großen Stil vorgeworfen.

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