Di, 21. Mai 2019
11.01.2016 15:46

Blick aus dem All

Satellitenfotos zeigen brennende Öllager in Libyen

Was die Dschihadistenmiliz Islamischer Staat in Libyen anrichtet, ist sogar aus dem Weltall beobachtbar. Bilder, die die Satelliten "Aqua", "Terra" und "Sentinel-2A" aufgenommen haben, zeigen gewaltige Rauchfahnen von in Flammen stehenden Öllagern, die nahe der Mittelmeerküste zwischen Sirte und Benghazi vom IS in Brand geschossen wurden.

Die Brände entstanden bei Gefechten in al-Sidra, dem bedeutendsten libyschen Öl-Verladeterminal am Mittelmeer, bzw. der Kleinstadt Ras Lanuf. Wie die Aufnahmen zeigen, wurden dabei mindestens fünf große Erdölspeicher - vier nahe al-Sidra und einer bei Ras Lanuf - mit einem Fassungsvermögen von je 420.000 bis 460.000 Barrell pro Tank und einem von Experten geschätzten Marktwert von 54 Millionen Euro ein Raub der Flammen. Die Feuerwehren brauchten mehrere Tage, um die Brände unter Kontrolle zu bringen.

Aufgenommen wurden die Bilder der Rauchfahnen mithilfe der Instumente MODIS (Moderate-resolution Imaging Spectroradiometer) an Bord der 1999 bzw. 2002 gestarteten NASA-Satelliten "Terra" und "Aqua" sowie des 1140 Kilogramm schweren ESA-Satelliten "Sentinel-2A", der Teil des EU-Erdbeobachtungsprogramms "Copernicus" ist, mit dem sich Europa einen Vorsprung bei der Klima-Kompetenz sichern will.

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