Triumph in Livigno

Bärenstark! Jetzt siegt „Blacky“ auch im Super-G

Ski Alpin
27.12.2025 12:43
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Unglaublich, dieser Marco Schwarz! Nach seinem Sieg im Riesenslalom von Alta Badia vergangene Woche, dem ersten nach seinem Comeback, triumphierte der Kärntner am Samstag auch in Livigno – im Super-G! Es war sein erster Sieg in dieser Disziplin.

Schwarz lieferte in Livigno richtig ab. Der 30-Jährige markierte in 1:20,33 Bestzeit. Daran bissen sich mit Alexis Monney (+0,20 Sekunden), Franjo von Allmen (+0,25) und Marco Odermatt (+0,29) gleich drei Schweizer Top-Stars die Zähne aus. Sie belegten die Plätze zwei bis vier. Routinier Dominik Paris komplettierte mit 31 Hundertste-Sekunden Rückstand die Top-fünf.

Kriechmayr und Haaser out
Zweitbester Österreicher wurde Stefan Babinski (+052) als Neunter. Lukas Feurstein (+0,85) landete auf Platz 13, Daniel Hemetsberger (+0,93) auf Rang 15, Vincent Kriechmayr und Raphael Haaser schieden aus.

Spannung am Stuhl
„Ich muss sagen, auf dem Stuhl sitzen, da habe ich fast mehr Spannung als beim Runterfahren“, sagte Schwarz, der bereits mit Nummer vier ins Rennen gegangen war und lange warten musste, ehe der Sieg feststand. Es habe sich sehr fein angefühlt und das Material habe sehr gut funktioniert. „Auf dem Schnee muss man irrsinnig fein fahren“, meinte der 30-Jährige im ORF-TV-Interview. Der Start erfolgte auf 2.372 m Seehöhe, entsprechend trocken war der Schnee.

Im Super-G war Schwarz zuvor in seiner Karriere dreimal in den Top 10 und als Zweiter im März 2023 beim Weltcupfinale in Soldeu auch einmal auf dem Podest. Odermatt erklärte, dass er ob eines Bremsers einen größeren Rückstand erwartet hätte. „Die 15 wünscht man sich nie, speziell bei solch einfachen Bedingungen. Man wusste, da gibt es nicht viele Schlüsselstellen.“ Da könne man mit einer niedrigeren Nummer und ohne Spuren in der Piste noch eine bessere Linie fahren. 

„Ein Haufen Fehler“ von Kriechmayr
Livigno war erstmals im Alpin-Kalender. Nach Weihnachten tritt die Speed-Fraktion normalerweise in Bormio an, das Spektakel auf der Stelvio fiel aber aus, weil dort im Februar die olympischen Ski-Entscheidungen der Männer ausgetragen werden. Für Vincent Kriechmayr und Raphael Haaser war es eine Premiere zum Vergessen, das letzte Rennen des Jahres endete für beide mit einem Ausfall enttäuschend.

„Das war nicht gut genug. Es ist sich nicht mehr ausgegangen, reingelehnt habe ich mich auch noch. Ein Haufen Fehler auf einmal“, sagte Kriechmayr. Er wollte eigentlich ein Zeichen setzen und hätte am liebsten gleich wieder ein Rennen, um in die Spur zu kommen.

Das Ergebnis:

So aber geht es für die Speedfahrer erst Mitte Jänner in Wengen weiter.

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