Sa, 23. März 2019
26.11.2015 16:44

Ossiach

Mit dem Taxi in das neue Flüchtlingsheim

Seit Mittwoch ist das Asyl-Erstaufnahmezentrum in Ossiach in Betrieb - wir haben berichtet. Doch aller Anfang ist offenbar schwer: Weil es keine organisierten Transporte gibt, müssen die Asylwerber selbstständig anreisen - auch per Taxi.

Für den ersten Tag des neuen Asyl-Verteilerzentrums in Ossiach erwartete Quartier-Leiter Othmar Roschitz etwa 50 bis 60 Flüchtlinge. Diese Zahl wurde aber nicht erreicht.

Denn die Asylwerber müssen mit Bahn und Bus anreisen - das sei österreichweit so üblich. Sie würden die Adresse und die entsprechenden Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel erhalten, heißt es. Doch es gibt ein Problem. "Die Anbindung an das öffentliche Verkehrssystem ist nicht optimal", sagt Roschitz. In der Nacht fahren gar keine Busse nach Ossiach - also müssen die ankommenden Asylwerber mit dem Taxi fahren und die Kosten dafür selbst bezahlen.

Die ersten Flüchtlingsfamilien trafen am Mittwoch erst am Abend in Ossiach ein, weitere kamen in der Nacht mit dem Taxi.

In Zukunft werde die Polizei die ankommenden Asylwerber bei ihrer Suche nach einem Taxi unterstützen - und auch die Taxiunternehmen würden informiert.

Laut Roschitz stehen die Türen des Verteilerzentrums offen: "Wenn jemand mit den erforderlichen Dokumenten kommt, wird er aufgenommen."

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