"Ich bin froh, dass ich endlich wieder mit der Mannschaft trainieren konnte", zeigte sich der Neo-Chelsea-Spieler erleichtert. Ballack hatte sich nach seiner Muskelverhärtung in der rechten Wade eigentlich schon für das Costa-Rica-Match fit gemeldet, doch Teamchef Jürgen Klinsmann war das Risiko zu groß gewesen, der frühere deutsche Teamstürmer ließ stattdessen Tim Borowski auflaufen.
Dass Ballack nun im zweiten Vorrundenmatch der Gruppe A gegen Polen zum Zug kommt, daran ließ auch Assistenzcoach Joachim Löw keinen Zweifel: "Es war immer klar, dass Ballack spielt, wenn die Verletzung ausgeheilt ist. Er ist unser Kapitän und gibt der Mannschaft mehr Qualität."
Jede Aktion und jeder Schritt des 29-Jährigen wird in Deutschland derzeit noch mehr mit Argusaugen beobachtet, so wollte ein Journalist beim Training gesehen haben, dass Ballack umgeknickt sei. "Nein, nein, ich bin nur weggerutscht", beruhigte Ballack danach und verwies darauf, dass in den ersten WM-Spielen auffallend viele Spieler mit derartigen Problemen zu kämpfen hatten.
Für Mittwoch erwartet Ballack "einen ganz heißen Kampf". "In Polen herrscht nach dem Ecuador-Match heiße Luft. Aber angeschlagene Boxer sind am gefährlichsten. Polen ist ein anderes Kaliber als Costa Rica."
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