01.11.2015 19:00 |

"Wortbruch"

Wien: Aufregung um Übersiedlung der Baupolizei

Große Aufregung im Wiener Bezirk Döbling: Weil die Außenstelle der Baupolizei (MA37) in der Gatterburggasse 14 mit 20. November geschlossen wird und stattdessen nach Ottakring übersiedelt, wirft ÖVP-Bezirkschef Adolf Tiller Wohnbaustadtrat Michael Ludwig "Wortbruch" vor. Der SPÖ-Stadtrat weist die Anschuldigung zurück.
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Bereits mit 1. Oktober 2012 wurde die MA37 neu aufgestellt. Wie berichtet, wurden die bisher 13 Bezirksstellen in drei große Gebietsgruppen zusammengefasst - bis auf Döbling. Die einzig verbliebene Außenstelle soll nun auch nach Ottakring umziehen. "Stadtrat Ludwig hat mir 2012 schriftlich zugesichert, dass die Baubehörde so lange im Amtshaus bleibt, als auch die Bezirksvorstehung und das Magistratische Bezirksamt hier tätig sind", erklärt Adolf Tiller. Die Schließung würde nun "Wortbruch" bedeuten.

"Damals wurde angenommen, dass die Bezirksvorstehung binnen zwei Jahren umzieht", erklärt ein Sprecher des Wohnbaustadtrats. Da es aber dort Verzögerungen gibt, die nicht im Einfluss der Stadt liegen, habe sich die Sachlage geändert. "Aber im Sinne der Effizienz und Flexibilität der Baupolizei macht die Übersiedlung Sinn", ist der Sprecher sicher. "Die neue Außenstelle ist von Döbling aus nur schwer zu erreichen", kritisiert auch der langjährige SPÖ-Kommunalpolitiker Albert Holub. Gemeinsam mit Tiller will er den Umzug verhindern.

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