"Ich bin natürlich enttäuscht. Ich habe auf ein Wunder gehofft, dass ich den Elfmeter halten kann. Nach dem Elfmeter war die Partie entschieden. Bei einem 0:1, einem Mann weniger und einem ungelernten Torhüter hat man gegen Schachtar keine Chance", erklärte Dragovic.
Dynamo Kiew hatte davor durchaus Chancen auf den Titel. Der Meister und Cupsieger traf gegen den Vize-Meister und unterlegenen Cupfinalisten einmal Stange (49.) und einmal Latte (76.). Im Finish wurde das stets umkämpfte Duell der Erzrivalen vor 34.000 Zuschauern in Odessa dann turbulent. Schowkowskij erhielt die Rote Karte (90.), da das Austauschkontingent schon ausgeschöpft war, musste ein Feldspieler ins Tor.
Dragovic schnappte sich das Torhüter-Trikot. "Das war die Entscheidung des Spielers. Manchmal steht Aleks auch im Training im Tor. Es war tapfer von ihm, dass er die Verantwortung übernommen hat", erklärte Kiew-Trainer Sergej Rebrow nach dem Spiel. Entscheidend helfen konnte der 24-jährige Wiener aber nicht. Beim Elfmeter von Srna flog er ins andere Eck, beim Konter-Tor zum Endstand hätten auch gelernte Torhüter keine Chance gehabt.
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