Mofaakku als Ursache

Bad Ischler Familie flüchtete vor Feuer aus Haus

Großbrand in der Kaiserstadt Bad Ischl: Der Akku eines Elektromopeds fing Feuer, die Flammen breiteten sich binnen kürzester Zeit vom Schuppen auf ein Wohnhaus aus und zerstörten es. Die dreiköpfige Familie konnte sich rechtzeitig ins Freie retten, ein Feuerwehrmann wurde bei den Löscharbeiten aber leicht verletzt. Der Gesamtschaden beträgt mindestens 250.000 Euro.

"Der Brand breitete sich explosionsartig aus", berichtete Feuerwehr-Einsatzleiter Franz Hochdanninger von der Unglücksstelle. Der 21-jährige Sohn des Hausbesitzers hatte von seinem Zimmer im Obergeschoß aus beobachtet, wie das im Schuppen an ein Ladegerät angesteckte Elektromoped Feuer fing. Das Holz des Schuppens geriet ebenfalls sofort in Brand, bald darauf züngelten die Flammen am Holzbalkon des Wohnhauses hinauf. Die Eltern konnten mit ihrem Sohn noch rechtzeitig ins Freie flüchten, fünf Feuerwehren bekämpften mit 120 Helfern den Brand. Auch eine Flugdrohne wurde eingesetzt, um die Einsatzstelle besser überblicken zu können. Ein Florianijünger wurde beim Löschen leicht verletzt.
Mindestens 250.000 Euro Schaden sind entstanden, das Haus ist bis auf weiteres unbewohnbar. Die Familie konnte vorerst bei Freunden unterkommen.

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Mittwoch, 03. März 2021
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