Mo, 24. September 2018

"Krone"-Ombudsfrau

24.04.2015 13:39

Einbruch: Versicherung wollte nicht zahlen

Eine verwüstete Wohnung, gestohlener Schmuck und gestohlenes Bargeld im Wert von knapp 6.000 Euro - aber null Leistung von der Versicherung. So die bittere Bilanz, die eine junge Familie aus der Steiermark ziehen musste, nachdem in ihrer Wohnung einbrochen worden war. Doch die Ombudsfrau konnte helfen!

Die Einbrecher hatten sämtliche Kästen und Kommoden ausgeräumt und auch an der Eingangstür sichtbare Schäden hinterlassen, meint zumindest der Wohnungsbesitzer Patrick H. Der Sachverständige der Versicherung konnte hingegen keine Gewalteinwirkung beim Eindringen in die Wohnung feststellen. Angeblich, weil die Türe nicht versperrt gewesen sei. "Die Tür hat außen einen Knauf mit Schnappschloss, sie kann daher nicht leicht geöffnet werden, selbst wenn sie nicht versperrt gewesen sein soll. Das kann aber nur ein blöder Zufall gewesen sein, weil wir eigentlich immer absperren", so der Steirer.

Die Versicherung wollte den Schaden aufgrund des Gutachtens jedenfalls nicht übernehmen. Was die junge Familie besonders hart traf. Zum Zeitpunkt des Einbruchs befanden sich mehrere tausend Euro Bargeld in der Wohnung, die sie für den Kauf eines Kinderzimmers für das erste Kind gespart hatte. Nach Anfrage der Ombudsfrau hat die Generali Versicherung den Fall noch einmal überprüft und danach sehr menschlich reagiert. Obwohl laut Versicherungsbedinungen kein Versicherungsschutz besteht, da sämtliche Eingangstüren zu schließen und zu versperren sind, bekommt Familie H. kulanzhalber 4.000 Euro ausbezahlt!

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