So, 19. August 2018

Vikersund-Skifliegen

14.02.2015 17:53

Weltrekord von Prevc im Skifliegen: 250 Meter!

Mit dem letzten Sprung der Konkurrenz hat der Slowene Peter Prevc am Samstag in Vikersund einen neuen Weltrekord im Skifliegen fixiert. Der 22-Jährige segelte als Halbzeit-Spitzenreiter bis auf 250 m und verbesserte damit die vier Jahre alte Bestmarke des Norwegers Johan Remen Evensen um 3,5 Meter. Zudem übernahm Prevc vom abwesenden Salzburger Stefan Kraft die Weltcup-Gesamtführung.

Prevc stach mit seinem Flug in die Geschichtsbücher auch die starken Lokalmatadore aus. Nach 237,5 m im ersten Durchgang feierte der Athlet aus Kranj seinen fünften Weltcupsieg und hatte 14,5 Punkte Vorsprung auf Anders Fannemel (236/238,5 m). Der Norweger hatte am Vortag in der Qualifikation 246 m erreicht.

"Vierer-Pack" für Prevc
Dieses Duo flog der Konkurrenz, die vom Japaner Noriaki Kasai (218,5/225) und dem deutschen Weltmeister und Kulm-Sieger Severin Freund (210/219,5) angeführt wurde, klar davon. Prevc, der eine Traummarke erreichte, durfte sogar über einen "Vierer-Pack" jubeln: Sieg, Weltrekord, Weltcupführung und zudem gemeinsam mit Freund als Pokalverteidiger Platz eins im Skiflug-Weltcup.

Seinen ersten Weltcupsieg hatte der jeweils zweifache Medaillengewinner bei WM 2013 und Olympia 2014 vor einem Jahr auf der Kulmschanze gefeiert. Mit dem zweiten der Saison zog er in der Gesamtwertung an Kraft vorbei. Dieser hatte mit den ÖSV-WM-Teilnehmern ein Normalschanzen-Training in Villach absolviert und den Verlust des Gelben Trikots wohl erwartet. "Die Pause ist sehr wichtig. Die Saison ist noch lange, es kommen noch viele Wettkämpfe", sagte der Tourneesieger in Villach dem ORF-Fernsehen.

Ulrich Wohlgenannt bester Österreicher
Manuel Poppinger war als einziger ÖSV-WM-Teilnehmer in Norwegen dabei, vermochte seine Vorzüge im Fliegen aber nicht wie erhofft zur Geltung zu bringen. Nach 215 m im Probedurchgang musste sich der Tiroler mit dem 24. Platz (187/190 m) begnügen. Er war damit zweitbester Österreicher hinter dem Debütanten Ulrich Wohlgenannt (187/194), der an 22. Stelle landete. Simon Greiderer hatte als 34. die Qualifikation für das Finale verpasst.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentar schreiben

Sie haben einen themenrelevanten Kommentar? Dann schreiben Sie hier Ihr Storyposting! Sie möchten mit anderen Usern Meinungen austauschen oder länger über ein Thema oder eine Story diskutieren? Dafür steht Ihnen jederzeit unser krone.at-Forum, eines der größten Internetforen Österreichs, zur Verfügung. Sowohl im Forum als auch bei Storypostings bitten wir Sie, unsere AGB und die Netiquette einzuhalten!
Diese Kommentarfunktion wird prä-moderiert. Eingehende Beiträge werden zunächst geprüft und anschließend veröffentlicht.

Kommentar schreiben
500 Zeichen frei
Kommentare
324

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB).

Sportticker
Premier League
Manchester City siegt 6:1 dank Aguero-Triplepack
Fußball International
LASK - Rapid
Drei Bundesliga-Spiele jetzt im Liveticker
Fußball National
Nordische Kombination
ÖSV-Team bei Sommer-Grand-Prix stark
Sport-Mix
„Fühle mich sehr gut“
David Alaba wieder zurück im Bayern-Training
Fußball International
Fehlt ÖFB-Team
Diagnose ist da! Lange Pause für Baumgartlinger
Fußball International
Özil, Training & Co.
Bayern-Boss Hoeneß kritisiert deutsche Nationalelf
Fußball International

Newsletter

Melden Sie sich hier mit Ihrer E-Mail-Adresse an, um täglich den "Krone"-Newsletter zu erhalten.