Eigentlich war die Budget-Obergrenze in der Formel 1 ja eingeführt worden, um die Lücke zwischen den Top-Teams und den kleineren Rennställen zu schließen. Genau das Gegenteil sei der Fall, kritisiert Sergio Perez ...
Seit 2021 gibt es in der Motorsport-Königsklasse einen Budgetdeckel, für Chassis dürfen die Teams in der Saison 2026 etwa „nur“ mehr 215 Millionen US-Dollar ausgeben, hinzu kommt Obergrenze für die Entwicklung der Triebwerke von 190 Millionen US-Dollar.
Kluft wächst
Laut Perez gebe es bei der Regel allerdings ein Problem. „Wir sind ganz offensichtlich ein neuer, kleiner Rennstall. Und ich glaube, dass die Budget-Obergrenze in diesen Tagen für die kleineren F1-Teams unfair ist“, meinte der Cadillac-Pilot in Singapur. Bei Red Bull Racing habe es nie Probleme mit der Kostengrenze gegeben, da das Team auf jahrelange Erfahrung zurückgreifen konnte – anders als bei neuen Rennställen. „Wenn du in einem kleineren Team bist, dann wird viel mehr Geld ausgegeben, weil die Methoden nicht so klar und die Effizienz entsprechend geringer ist. Deshalb sorgt der Budgetdeckel dafür, dass die Unterschiede größer werden, anstatt die gewünschte Wirkung zu zeigen, die Leistungsdichte zwischen den Kleinen und Großen zu stärken“, so Perez.
Das Formel-1-Team von Cadillac steht in seiner ersten Saison bislang ohne Punkt da. Sechs Rennen haben Perez und Valtteri Bottas noch Zeit, das zu ändern – sofern es das Budget zulässt ...
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