Ausfall in Malaysia, Ausfall im Singapur-Sprint sowie eine Strafversetzung beim Grand Prix am Marina Bay Street Circuit – George Russell durchlebt aktuell wahrlich keine Erfolgssträhne. Und bereits in Las Vegas droht dem Mercedes-Piloten der nächste Dämpfer ...
Russell war mit einem neuen Motor zum Rennwochenende in Singapur gereist und nahm damit eine Strafversetzung in Kauf. Zwar kämpfte sich der Brite von Rang 21 auf den neunten Platz vor, der Rückstand auf seinen Teamkollegen und WM-Leader Kimi Antonelli wuchs allerdings beträchtlich.
Und es gibt noch ein Problem: Eigentlich wollte Russell mit dem Motorentausch nämlich warten, bis das über die ADUO-Regel für Mercedes mögliche Motorenupgrade fertig ist. Da ihm in Sepang jedoch die Antriebseinheit platzte, sah Mercedes keine Alternative, als einen Motor der alten Spezifikation einbauen zu lassen.
„Haben jetzt die Auswahl“
Mittlerweile wäre die neue Antriebseinheit fertig, wann Russell darauf zugreift – und im selben Atemzug eine Strafe akzeptiert – liegt nun in seiner Hand. „Wir haben jetzt die Auswahl und können es nehmen, wenn wir wollen. Wir werden einen Kurs wählen, auf dem es leichter ist zu überholen. Wir schauen vielleicht auf Vegas, aber es wird definitiv irgendwann kommen“, kündigte der 28-Jährige an.
In der Fahrer-Wertung liegt Russell mittlerweile 102 Zähler hinter Antonelli, der seine Strafe bereits in Monza abgesessen hatte, wo er spektakulär von ganz hinten zum Sieg gerast war.
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