In Singapur richtet die Formel 1 ein Nachtrennen aus. Dennoch liegen die Temperaturen auch zu dieser Zeit bei rund 30 Grad, außerdem herrscht eine hohe Luftfeuchtigkeit. Gravierende Auswirkungen wegen Smogs, der nach Bränden in Indonesien bis nach Singapur gezogen ist, dürfte es keine geben. Der Motorsport-Weltverband FIA hat dennoch eine Hitzewarnung ausgesprochen. Das erlaubt es den Teams, die Autos mit Kühlvorrichtungen auszustatten.
Wie Verstappen will auch Antonelli darauf nicht zurückgreifen. Der Mercedes-Pilot erinnerte in Singapur an das Versagen seines Pumpsystems beim Rennen in Austin im vergangenen Jahr.
Damals sorgte ein Defekt der Kühlweste dafür, dass auf einmal 50 Grad heißes Wasser durch die Schläuche lief. „Ich erlitt einen Hitzschlag nach der Einheit“, erzählte Antonelli. „Seitdem trainiere ich lieber hart, um es nicht am Wochenende zu brauchen.“
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