Vier Spiele, null Punkte – so lautet die bittere Bilanz der Türkei in der Nations League. Der Rauswurf des Teamchefs wird gefordert. Während der bittere Abstieg immer mehr Realität wird, spricht die Presse von einem „Albtraum“.
Für die Türken war Italien am Montagabend einmal mehr eine Nummer zu groß. Im „Hinspiel“ in Bursa war man mit 1:4 untergegangen. So deutlich wurde es in Bologna allerdings nicht ganz. Gianluca Scamacca (26.), Riccardo Calafiori (64.) und Pio Esposito (87.) erzielten die Treffer für die Azzuri, die sich zur Stundenfrist eines zeitweise recht offenen Duells den Ausgleich durch das erste Länderspieltor von Aral Simsir (61.) einfingen.
Die Türkei wartet damit in der Gruppe 1 der Liga A weiter auf den ersten Punkt.
„Das Jahr 2026 begann großartig“, schreibt die Zeitung „Hürriyet“ und spricht dabei die Siege gegen Rumänien und Kosovo im WM-Play-off an. „Doch dann wurde es zum Albtraum! Danach gab es für uns nichts mehr zu lachen.“ Nach dem bitteren WM-Aus nach der Gruppenphase kommt man nun auch in der Nations League nicht in Fahrt.
Die Stimmung ist am Tiefpunkt, Teamchef Vincenzo Montella gerät immer mehr unter Druck. „Montella, tritt zurück“, skandierten am Montag die mitgereisten Fans.
Nun muss hoher Sieg her
Es droht in der Nations League der bittere Abstieg in Liga B. Am fünften Spieltag im November muss gegen Belgien nun unbedingt ein Sieg mit mindestens drei Toren Unterschied her. Zum Abschluss bräuchten die Türken dann ein Wunder in Frankreich – und auch noch italienische Schützenhilfe in Belgien.
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