So, 21. Oktober 2018

Bei Istanbul-Flug

20.12.2014 12:33

Terroralarm am Flughafen Wien: Waffe im Gepäck

Terroralarm am Freitagnachmittag auf dem Wiener Flughafen: Kurz vor dem Start nach Istanbul wurde eine Maschine am Rollfeld gestoppt - und ein Pärchen noch an Bord des Jets verhaftet. Im aufgegebenen Gepäck hatten die Verdächtigen eine Maschinenpistole und Munition versteckt. Der Verfassungsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Um kurz vor 15 Uhr hätte der gut gebuchte Flieger der Pegasus Airlines nach Istanbul abheben sollen. Doch unmittelbar vor dem Start stoppte die Polizei - offenbar nach einem Tipp in letzter Minute - die Maschine: Terroralarm! Ein Pärchen in den Mittvierzigern wurde von Bord geholt und festgenommen. Bei einem nochmaligen Scannen des schon aufgegebenen Reisegepäcks im Frachtraum wurden nämlich in zwei Koffern eine automatische Waffe und Munition gefunden.

Verfassungsschutz ermittelt
Der Hintergrund der brisanten Causa ist noch nicht klar. Das Bundesamt für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung hat jedenfalls die Ermittlungen aufgenommen. Das Paar, ein Österreicher und eine Türkin, seien nach ihrer Einvernahme angezeigt und wieder auf freien Fuß gesetzt worden, sagte am Samstag ein Sprecher des Innenministeriums.

Es gilt nun zu klären, ob das Pärchen als IS-Sympathisanten via Türkei in den Heiligen Krieg zur Terror-Miliz nach Syrien reisen wollte - dafür würde sprechen, dass auch eine militärische Tarnuniform im Gepäck gefunden wurde -, oder ob es sich beim Schmuggel der Maschinenpistole um einen "normalen" kriminellen Hintergrund handelt.

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