Gold an Oldham

Wolf verpasst im Big Air nach Traumstart Medaille!

Olympia
16.02.2026 21:37
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Lara Wolf hat im olympischen Big-Air-Bewerb der Freeskierinnen kurz von einer Medaille träumen dürfen. Die Tirolerin lag am Montag im Livigno Snow Park nach dem ersten Durchgang in Führung, konnte bei den folgenden zwei Durchgängen aber keinen zweiten Topsprung mehr zeigen. Die 25-Jährige wurde am Ende Fünfte. Gold ging an die Kanadierin Megan Oldham, Silber durch die Peking-Olympia-Siegerin Eileen Gu an China, Bronze holte Italiens Flora Tabanelli.

Für Wolf und Co. war zunächst einmal Warten angesagt gewesen – der für 19.30 Uhr angesetzte Bewerb musste wegen Schneefalls und starken Windes verschoben werden. 75 Minuten später ging es schließlich los. Die als Achte der Qualifikation ins Finale gegangene Wolf lag nach dem ersten Durchgang voran, nachdem sie bei ihrem Versuch eine Wertung von 93,50 abgestaubt hatte. Freeski-Superstar Gu blieb ebenso hinter der Österreicherin wie Oldham.

Verpasster Grab beendet Medaillentraum
Wolf fehlte noch eine hohe Wertung. Bei Versuch Nummer zwei misslang jedoch die Landung. Im dritten Durchgang waren bei der Vizeweltmeisterin im Slopestyle damit Nerven gefragt. Wolf riskierte erneut, verpasste bei ihrem Trick jedoch den Grab – der Traum von der Medaille war damit zu Ende. 169,75 Punkte standen für sie schließlich zu Buche. Oldham siegte mit einem Score von 180,75.

„Es hätte Großes werden können!“
„Ich bin sehr enttäuscht. Es hätte Großes werden können, es war mein Tag. Die Tricks waren da“, haderte Wolf. Den ersten Trick habe sie vor vier Jahren noch nicht geschafft. Am Ende fehlten Zentimeter – vielleicht sogar auf Gold. „Es war alles gut, außer der Grab. Es ist nicht einmal ein Zentimeter, der da fehlt“, meinte die enttäuschte Wolf. „Es war mir in der Luft schon klar, deshalb habe ich nicht gejubelt“, sagte sie zur Wertung der Jury (76,25).

Nicht am Start stand Slopestyle-Olympia-Siegerin und Mitfavoritin Mathilde Gremaud. Die Schweizerin verletzte sich bei einem Sturz im Training an der Hüfte und konnte das Finale nicht bestreiten. Mit Anouk Andraska verpasste auch die zweite qualifizierte Schweizerin das Finale. Auch sie stürzte im Abschlusstraining.

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