„Abu Farchi feiert jedes seiner Tore auf diese Weise, das kann jeder überprüfen“, sagte Israels Coach Ran Ben Shimon mit Blick auf die Gelb-Rote-Karte für seinen Schützling gegen Österreich. „Vielleicht war es mein Fehler, dass ich ihm nicht gesagt habe, er muss das stoppen. Er muss daraus lernen. Das ist auch eine große Lehre für uns.“
In der 55. Minute folgte der Aufreger des Abends: Nach einem abgefälschten Schuss flog der Ball in den österreichischen Sechzehner, Sayed Abu Farchi sprang höher als Philipp Lienhart und köpfelte zum 1:1 ein. Als der Torjubel schon beendet schien, machte der Stürmer wieder kehrt, schnappte sich die Cornerfahne und vollführte mit ihr eine Geste, die man als Billardstoß, aber auch als Anlegen und Abfeuern eines Gewehrs interpretieren kann. Der bulgarische Schiedsrichter Georgi Kabakow zeigte dem bereits zuvor verwarnten Abu Farchi dafür Gelb-Rot (56.).
„Das ist auch eine große Lehre für uns“
„So spät die Tore zu bekommen, ist enttäuschend. Wir haben technisch und taktisch viele Sachen gut gemacht, aber wir haben die Rote Karte zum schlechtestmöglichen Zeitpunkt bekommen“, sagte Israel-Teamchef Ran Ben Shimon. „Abu Farchi feiert jedes seiner Tore auf diese Weise, das kann jeder überprüfen. Vielleicht war es mein Fehler, dass ich ihm nicht gesagt habe, er muss das stoppen. Er muss daraus lernen. Das ist auch eine große Lehre für uns.“
ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick meinte: „Die Frage muss der gegnerische Trainer oder der Spieler beantworten, ob man ein Tor so bejubeln soll. Der Ausschluss war für uns sicher kein Nachteil.“
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