Nach LASK-Rückschlag

Kühbauer: Arrogant? „Liegt nicht weit weg davon!“

Bundesliga
20.09.2026 17:27
Porträt von krone Sport
Von krone Sport

Was man nach den Duellen von TSV Hartberg und Meister LASK sowie SV Ried und Wolfsberger AC in den Lagern von Siegern und Besiegten zu sagen hatte, das können Sie HIER nachlesen (via Sky)!

Mario Despotovic (Ried-Trainer): „Wir haben die Räume, die uns der Gegner angeboten hat, im Konterspiel gut ausgenutzt. Es war nicht einfach, durch das gute Pressing durchzuspielen. Aber Respekt an die Mannschaft, dass man die Offensive dann auch so zu Ende spielt. Fast fünf ‘expected goals‘, das ist nicht so einfach herzustellen. Ich bin sehr zufrieden. Jeder Sieg tut gut, alles ist viel einfacher.“

Thomas Silberberger (WAC-Trainer): „Irgendwie fehlen mir die Worte. Wenn du so ins Match gehst, dass es nach neun Minuten entschieden ist, dann weiß ich eigentlich auch nicht, wo ich aktuell ansetzen muss. Wir haben in der Offensive nicht so verkehrt getan in der ersten Hälfte. Aber wenn du 0:3 hinten bist aus drei grob fahrlässigen Fehlern, weil du nicht bereit bist, zu verteidigen ... Da muss man schon den Finger in die Wunden legen. Wir müssen höllisch aufpassen. Ich glaube, die Tabelle, den Spielplan lesen kann jeder.“

Markus Schopp (Hartberg-Trainer): „Es ist ein total emotionales Spiel geworden, mit den Toren zum richtigen Zeitpunkt. Ich bin total stolz auf die Mannschaft. Es ist ein sehr junger Haufen, wir müssen ihnen von draußen die Unterstützung geben. Wir wissen, dass wir den einen oder anderen Spieler haben, den wir an die Mannschaft heranführen. Ich glaube, dass wir nach der Länderspielpause sehr variabel auftreten können.“ Zu Doppeltorschütze Radulovic: „Dass er mit dem ersten Ballkontakt sein erstes Tor macht ... Er ist ein spezieller Spieler, der uns in der letzten Zone noch unglaubliche Qualität geben wird.“

Dietmar Kühbauer (LASK-Trainer): „Ich bin nicht zufrieden. Vieles war nicht gut.“
Zur Aussage von Andres Andrade, man sei „arrogant“ aufgetreten: „Es liegt nicht weit weg davon.“
Mentale Müdigkeit?: „Ich weiß es nicht, woher sie kommt. Ich habe keine.“

Sascha Horvath (LASK-Kapitän): „Wir sind an uns selbst gescheitert. Wir sind okay gestartet, haben dann aber eigene Fehler gemacht, die heute bestraft worden sind. Wir sind zu weit weg von den Gegnern, lassen sie aufdrehen. Wir müssen uns das gut anschauen, haben jetzt genug Zeit dafür.“

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