Atletico Madrids wechselwilliger Stürmerstar Julian Alvarez ist von den eigenen Fans beim Heimspiel gegen den FC Villarreal (2:2) übel ausgepfiffen worden.
Schon als der Name des 26-Jährigen bei den Aufstellungen verkündet wurde, gab es ein Pfeifkonzert von den Rängen.
Auch bei seiner Einwechslung in der 66. Minute brachten etliche Anhänger lautstark ihren Unmut zum Ausdruck. Nach der Partie lief Alvarez allein Richtung Kabine, dabei flog ihm von der Tribüne aus noch ein Atletico-Schal vor die Füße.
Alvarez würde gern zum FC Barcelona wechseln. Schon seit Wochen wird über einen möglichen Transfer des argentinischen Nationalspielers spekuliert, die Madrilenen wollen ihn aber nicht zu Barca ziehen lassen.
Simeone äußert sich
„Wenn Atletico Madrid einen Titel gewinnen will, müssen wir geschlossen auftreten. Wir brauchen Stürmer – und zwar erstklassige Stürmer. Um das zu erreichen, müssen wir alle entsprechend arbeiten. Wir haben das, und wir müssen es pflegen“, sagte Atletico-Trainer Diego Simeone nach der Liga-Partie gegen Villarreal, dem ersten Pflichtspiel für Alvarez seit der WM im Sommer.
Dass Alvarez nach dem Spiel nicht mit seinen Teamkollegen zu den Fans, sondern auf direktem Weg in die Katakomben ging, sei eine Entscheidung des Vereins gewesen, erklärte Simeone zudem. Alvarez‘ Vertrag in Madrid läuft noch bis 2030, sein Marktwert wird auf rund 120 Millionen Euro geschätzt.
Liebe Leserin, lieber Leser,
die Kommentarfunktion steht Ihnen ab 6 Uhr wieder wie gewohnt zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
das krone.at-Team
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.