Im Südburgenland richteten starke Sturmböen am Freitagabend beträchtliche Schäden an. Die Feuerwehren mussten zu zahlreichen Einsätzen ausrücken, um etwa blockierte Verkehrswege wieder freizumachen und Gefahrenstellen abzusichern.
Im Bezirk Oberwart war die Ortschaft Großbachselten besonders betroffen. Mehr als 50 Häuser wurden durch eine heftige Unwetterzelle beschädigt, teilweise ganze Dächer abgetragen. „Nach ersten Einschätzungen grenzt es angesichts des Schadensbildes an ein Wunder, dass keine Menschen zu Schaden gekommen sind“, teilte das Bezirksfeuerwehrkommando Oberwart mit.
Durch abgerissene Dachständer waren Teile des Dorfes auch zeitweise ohne Strom. Betroffen vom Unwetter waren zudem die Ortsgebiete von Kleinbachselten, Welgersdorf und Großpetersdorf.
Baum auf Stromleitung gestürzt
In Limbach im Bezirk Güssing stürzte ein Baum auf eine Stromleitung und das Dach eines Hauses. Weitere Einsätze gab es für die Feuerwehren in Moschendorf und Kukmirn.
Auch im Bezirk Jennersdorf mussten die Helfer zumeist umgestürzte Bäume und herabfallende Äste, die zahlreiche Verkehrsverbindungen blockierten, entfernen. Insgesamt 16 Einsätzen verzeichneten die Freiwilligen Feuerwehren. Dank des schnellen und koordinierten Eingreifens der Einsatzkräfte konnten die betroffenen Straßen rasch wieder für den Verkehr freigegeben werden. Personen kamen nach derzeitigem Stand beim Unwetter nicht zu Schaden.
Das Schadensausmaß ist noch unklar. Der Samstag stand vielfach im Zeichen von Aufräumarbeiten durch die Bevölkerung.
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