Die Wiener Austria gibt die Hoffnung nach dem 0:2 gegen Braga in der Conference League nicht auf. Die zweite Hälfte macht Mut, Trainer Stephan Helm lobt seine beiden Youngsters.
Mit enttäuschten Gesichtern verließ die Austria nach dem Spielende die Stadionkatakomben. Verständlich, schließlich schmerzte der billige zweite Gegentreffer im Finish beim 0:2 im Play-off-Hinspiel der Conference League bei Braga. „Das tut weh, weil wir über eine lange Phase der Partie das Gefühl hatten, noch ein Tor machen zu können“, meinte Trainer Stephan Helm.
Weshalb Violett für den ersten Einzug in eine Ligaphase seit 2022/23 nun ein kleines Wunder braucht. Die zweite Halbzeit macht Violett für das Rückspiel am Donnerstag aber Mut. Da hatten Hettwer und Fischer (Lattenschuss) binnen zwei Minuten Top-Chancen auf den Ausgleich. „Wir wussten, dass wir über ein, zwei Details noch gefährlicher werden können. Ohne dabei zu viele Räume zu öffnen. Das ist uns dann besser gelungen. Wir bleiben immer klar bei unserem Spiel, können auch auf die Chancen warten. Das ist eine Stärke meines Teams“, lobte Helm.
Der in Favoriten mutig auftreten, im Stadion eine coole Atmosphäre entfachen will. „Ein 0:2, so sagt man im Fußball, ist ein gefährliches Ergebnis. Wir werden alles reinwerfen. Wenn uns dieses Tor gelingt, möchte ich sehen, wie sich das weiterentwickelt“, weiß Helm.
Neuzugang nicht sattelfest
Während Neuzugang Buhari in der Dreierkette nicht sattelfest war. Der verschuldete Elfmeter zum 0:1 war nicht sein erster Patzer in der noch jungen Saison. Richtig stark hingegen spielten die Youngsters Markovic und Maybach (beide 18) auf. „Sie machten einen sehr guten Job. Man muss bedenken, welcher Gegner uns gegenüberstand. Diese internationalen Reisen, die wir bis jetzt bestritten haben, sind Erfahrungen, die uns für die Zukunft besser machen werden“, sagte Helm.
Für Fischer, der mit den Veilchen das Wochenende spielfrei hat, steht fest. „Für uns ist in Wien noch was möglich.“
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