Seit April hat er wegen einer Handgelenksverletzung kein Match bestritten, die ganze Tenniswelt wartet sehnsüchtig auf die Rückkehr von Carlos Alcaraz. Nun wurden die Hoffnungen geschürt, dass ein baldiges Comeback bevorsteht. Der Spanier trainiert wieder auf dem Platz.
Ein Start in Wimbledon ist freilich kein Thema mehr, schon vor Wochen hatte Alcaraz für den Rasenklassiker abgesagt. Doch nun können Tennisfans immerhin darauf hoffen, dass der Spanier rechtzeitig zu den US Open wieder fit wird und nicht drei Grand Slams in Serie verpasst.
Das Handgelenk ist zwar noch nicht wieder so sehr geheilt, um Alcaraz ein reguläres Training zu ermöglichen, doch zumindest absolvierte er daheim in Murcia wieder Fitnesseinheiten auf dem Court und griff dann auch zum Schläger – allerdings nur mit der linken Hand, was ihm übrigens erstaunlich gut gelang.
Beim selben Arzt wie einst Nadal
Damit sein Handgelenk bestmöglich verheilt, konsultierte Alcaraz den bekannten spanischen Arzt Angel Ruiz-Cotorro, der auch Rafael Nadal in der Spätphase seiner Karriere wegen seiner chronischen Fußprobleme half. Ein mögliches Comeback könnte Alcaraz womöglich Anfang August bei den Canadian Open in Montreal feiern.
Die Rückkehr des 23-Jährigen wäre für das Tennis extrem wertvoll. Ohne Alcaraz fehlt Jannik Sinner sein großer Gegenspieler. Für Wimbledon heißt das freilich, dass neben dem Italiener auch andere wie French-Open-Sieger Alexander Zverev oder der US-Amerikaner Taylor Fritz bessere Chancen auf einen Grand-Slam-Titel haben.
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