Als Schiedsrichter Megia Dávila sah, dass sein Assistent am Kopf blutete, schickte er die Spieler in die Kabinen und ordnete den Abbruch der Partie an.
Bei dem Wurfgeschoss handelte es sich um einen kleinen Gegenstand, möglicherweise um eine Münze. Unmittelbar vor dem Abbruch hatte Valencias Torjäger David Villa die Platzherren mit 1:0 in Führung gebracht und den 1:0-Erfolg von La Coruña aus dem Hinspiel egalisiert. Die Stimmung im Mestalla-Stadion war aufgeheizt, nachdem der Schiedsrichter bereits in der 9. Minute Valencias Abwehrchef Carlos Marchena nach einem Faustschlag gegen einen Gegenspieler des Feldes verwiesen hatte.
Spiel wird vor leeren Rängen beendet
Das Spiel wird nun vor leeren Zuschauerrängen zu Ende gespielt. Dies entschied der spanische Fußballverband RFEF am Donnerstag auf einer Dringlichkeitssitzung in Madrid. Das Viertelfinal-Rückspiel war am Vortag im Mestalla-Stadion in der 44. Minute bei Stand von 1:0 abgebrochen worden, nachdem ein Linienrichter durch einen Münzwurf verletzt worden war. Über mögliche Sanktionen für den FC Valencia will der Verband später entscheiden.
Real mit knappem Erfolg weiter
Real Madrid qualifizierte sich mit einem 1:0-Sieg über Pokalsieger Betis Sevilla für das Halbfinale. Die "Königlichen" hatten das Hinspiel ebenfalls mit 1:0 gewonnen. Espanyol Barcelona zog nach einem 2:0-Erfolg über den FC Cádiz (Hinspiel: 2:0) ebenfalls in die Runde der letzten Vier ein.
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