Das neue technische Reglement der Formel 1 war ein Schuss in den Ofen, was nicht nur von Weltmeister Lando Norris und Superstar Max Verstappen öffentlich kritisiert wurde. Für 2027 haben sich die Regelhüter daher für eine neuerliche Änderung der Rahmenbedingungen für die Boliden geeinigt.
Wie der Automobil-Weltverband FIA bekannt gab, sollen nächstes Jahr 50 Kilowatt (rund 67 PS) mehr vom Verbrennungsmotor kommen – die Leistung der elektrischen Systeme wird im Gegenzug um die gleiche Summe verringert. Somit werden künftig rund 60 Prozent der Gesamtleistung vom klassischen Verbrenner kommen. Für den nächsten Regel-Zyklus ab 2031 könnte es sogar zum Comeback von V8-Motoren kommen, die 2014 zugunsten der V6-Hybridmotoren geopfert wurden.
FIA-Präsident Mohammed Bin Sulayem sprach sich bereits im Rahmen des letzten Rennens in Miami dafür aus, Mercedes und Red Bull sollen seinen Plänen sehr offen gegenüberstehen. Dem Umsatz der Formel 1 hat das undurchsichtige Reglement übrigens nicht geschadet: Gestern legte Promoter Liberty die Geschäftszahlen für das erste Quartal vor und verkündete eine Umsatzsteigerung von 53 Prozent auf 617 Millionen US-Dollar.
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