Sa, 23. Juni 2018

Acht Festnahmen

27.07.2014 11:10

Wett-Syndikat setzte 260 Mio. Euro auf WM-Spiele

Ein asiatisches Wett-Syndikat soll rund 260 Millionen Euro auf Spiele der WM in Brasilien gesetzt haben. Das berichtet das Nachrichtenmagazin "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe. Demnach haben FBI-Agenten nach einer Razzia am 9. Juli in Las Vegas acht Personen festgenommen.

Zudem wird den Beschuldigten illegales Glücksspiel vorgeworfen. Es gebe aber keinen Hinweis darauf, dass WM-Spiele manipuliert worden seien.

Laut eines Ermittlungsberichts, der dem "Spiegel" vorliegt, hätten die Verhafteten drei Villen angemietet, von denen aus sie mit einem aufwendigen technischen Equipment ihre Millioneneinsätze bei asiatischen Anbietern platziert haben sollen - vornehmlich bei zwei Wettbüros in der philippinischen Hauptstadt Manila. Die Seiten dieser Wett-Firma sind im US-Bundesstaat Nevada jedoch nicht zugelassen.

Aus dem Bericht gehe zudem hervor, dass von Anfang Mai bis Ende Juni auf ein eigens dafür eingerichtetes Konto rund 15,6 Millionen Euro eingegangen seien. Das Geld komme von Bankkonten der acht Wettpaten in China. Die FBI-Ermittler sind überzeugt, dass es sich dabei um "Schwarzgeld aus illegalen Wett-Geschäften handelt, das gewaschen werden soll".

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