Mo, 16. Juli 2018

Mitten am Spielfeld

15.07.2014 09:32

Messi musste sich während des Finales übergeben

Italienische Medien haben am Montag aufgedeckt, was bei der Übertragung des WM-Finales am Sonntagabend von den offiziellen TV-Kameras offenbar nicht gezeigt worden war: Argentiniens Lionel Messi hat sich während des Spiels gegen Deutschland mitten auf dem Spielfeld übergeben müssen. Der Gesundheitszustand des FC-Barcelona-Stars gibt also weiterhin Rätsel auf.

Die Nachrichtenagentur AFP hat den Vorfall, von dem zuerst die Zeitung "La Repubblica" berichtete, inzwischen bestätigt. Auf dem Internetportal des Blattes ist auch ein entsprechendes Video zu sehen.

Messi hat dieses Problem schon seit längerer Zeit, eine medizinische Erklärung ist noch nicht gefunden worden. Psychologen halten allerdings Leistungsdruck und Stress für eine mögliche Ursache, da von Messi in jedem Match Außergewöhnliches erwartet wird.

Messi bedankt sich bei seiner Mannschaft
Messi hat sich indes bei seiner Mannschaft für den "grenzenlosen Einsatz" bei der WM bedankt. "Argentinien hat wieder ein WM-Finale erreicht und unser Land dahin gebracht, wo es hingehört", meinte der 27-Jährige. Zuvor waren die "Gauchos" in Buenos Aires von Staatschefin Cristina Fernandez de Kirchner empfangen worden. "Wir sind alle sehr traurig, aber wir müssen auch stolz sein", so Messi.

Die Argentinier hatten das Endspiel in Rio de Janeiro mit 0:1 nach Verlängerung durch einen Treffer von Mario Götze in der 113. Minute verloren. Es war das erste Mal seit 1990, dass die Südamerikaner wieder in einem WM-Finale standen. Der letzte Titel liegt 28 Jahre zurück. Erstmals war Argentinien 1978 Weltmeister geworden.

Präsidentin Kirchner sah kein Match der Argentinier
Selbst wenn die Argentinier den WM-Pokal geholt hätten: Die Staatschefin Kirchner hätte es nicht gesehen. Kirchner räumte beim Empfang ein, keine der argentinischen WM-Partien verfolgt zu haben. "Ich habe kein Spiel gesehen, auch nicht das Finale", sagte sie am Montag. Kirchner hatte zuvor der Einladung von Brasiliens Regierungschefin Dilma Rousseff zum Finale abgesagt und dies mit einer Halsentzündung begründet.

An Lob für den Vizeweltmeister fehlte es der Präsidentin in ihrer Ansprache trotzdem nicht. "Ich fühlte einen immensen Stolz darüber, wie Sie die Farben der Republik Argentinien verteidigt haben, mit Würde, Stolz, mit Können." Die Mannschaft habe "mit Pep, Leidenschaft und im Team gespielt, sagte Kirchner. Sie versicherte den Spielern, dass sie "das Argentinien-Trikot immer trage, 365 Tage im Jahr".

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