„Goodbye Deutschland!“-Star Nicole Töpperwien will mit ihren Aktaufnahmen für „Playboy“ ein persönliches Beispiel für weibliche Selbstbestimmung geben. Auch im Fall von Widerständen hätte sie das Fotoshooting gemacht, sagte die 35-Jährige in einem Interview dem Magazin, auf dessen Cover der Mai-Ausgabe sie zu sehen ist.
Sie hätte es zum Beispiel „auch gemacht, wenn er (ihr Mann Chris, Anm. d. Red.) es nicht gut gefunden hätte“, so Nicole Töpperwien. „Zum einen, weil ich ,Playboy‘ toll finde, seit ich 16 war, ich hatte alles Mögliche mit diesem kleinen Bunny drauf, von Taschen bis Unterwäsche, und habe die ästhetischen Fotos immer bewundert. Aber ich hätte es auch gemacht, um zu zeigen, dass ich ein eigenständiger Mensch bin: Ich habe meinen eigenen Kopf und setze mich durch.“
„Von Anfang an begeistert“
Ihr Mann Chris, der in der TV-Sendung „Goodbye Deutschland!“ meist stärker im Mittelpunkt steht als sie selbst und in früheren Jahren des Formats als „Currywurst-Mann“ bekannt geworden war, sei von der Idee ihres „Playboy“-Engagements allerdings „von Anfang an begeistert“ gewesen.
Den Umstand, dass nun bald die letzte Folge „Goodbye Deutschland!“ mit ihnen beiden im TV läuft, betrachtet Nicole Töpperwien nach eigenen Worten mit „sehr gemischten Gefühlen“.
Abschied mit gemischten Gefühlen
„Eigentlich war das etwas, das ich nie wirklich machen wollte. Die ersten Folgen, in denen ständig eine Kamera auf mich gerichtet war, waren richtig schlimm für mich“, schildert sie. „Aber ich habe mich daran gewöhnt, dieses immer gleiche TV-Team, das uns in L. A. begleitet hat, wurde wie eine kleine Familie, die dabei war, als wir geheiratet haben, als wir die Bäckerei aufgemacht haben und als ich schwanger wurde. Das war schön, und es ist auch etwas, das nicht jeder von sich sagen kann: ,Ich war in einer Fernsehshow, die mein Leben begleitet hat, und das kam gut an.‘“
Ein bisschen traurig sei der Abschied von „Goodbye Deutschland!“ also schon, räumt Töpperwien ein. „Gleichzeitig freue ich mich, dass alles, was von jetzt an kommt, privat bleibt und dass ich mir nicht mehr den Kopf darüber zerbrechen muss, was ich in der Öffentlichkeit von mir zeige.“
Große Unterstützung in den USA
Und wie geht man in Töpperwiens Wahlheimat, den USA, eigentlich mit einem Nacktshooting wie ihrem im „Playboy“ um? „In Amerika ist das Thema ,Body Positivity‘ generell viel größer als in Europa: Egal, wie viel du wiegst oder was du trägst, es kommt darauf an, dass es dir selbst gefällt“, erklärt Nicole Töpperwien.
„Und wenn du die Leute überzeugen kannst, dass du magst, was du machst, dann unterstützen sie dich dabei: Eben auch, wenn du dich ausziehst und dich wohl dabei fühlst.“
Weitere Motive exklusiv unter: playboy.de.
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