Der vierfache Weltmeister Max Verstappen denkt laut über seine Zukunft in der Formel 1 nach. Nach seinem achten Platz beim Rennen am Sonntag in Suzuka sagte der frustrierte Niederländer, er frage sich, ob es sich noch lohne, in dem Sport weiterzumachen.
Im Interview mit dem BBC-Radio wurde er gefragt, ob die Möglichkeit bestehe, dass er seinen bis zur Saison 2028 laufenden Vertrag bei Red Bull kündige. „Das ist genau, was ich meine“, entgegnete Verstappen.
„Privat bin ich sehr glücklich“, sagte der Red-Bull-Pilot laut der BBC. „Man wartet auch auf 24 Rennen. In dieser Saison sind es 22. Aber normalerweise sind es 24. Und dann fragt man sich einfach: Lohnt es sich? Oder macht es mir mehr Spaß, zu Hause bei meiner Familie zu sein? Meine Freunde öfter zu sehen, wenn man keinen Spaß am Sport hat?“
Verstappen gilt als ausgesprochener Kritiker der neuen Fahrzeug-Generation, die für eine klimafreundlichere Antriebseinheit auf einen annähernden 50:50-Split von Elektromotor und Verbrenner setzt. Das Gefühl des Vollgas-Rennfahrens gehe dadurch verloren, hat der 28-Jährige mehrfach betont.
Alternative Interessen im Motorsport
Verstappen, der bis Ende 2028 bei Red Bull unter Vertrag steht, sagte, er habe neben der Formel 1 noch viele andere Interessen, die ihn auf Trab halten. Der Niederländer nahm kürzlich an einem Sportwagenrennen auf der gefürchteten Nordschleife des Nürburgrings teil, um sich auf das 24-Stunden-Rennen von Nürburgring im Mai vorzubereiten. Außerdem fuhr er vor dem Wochenende in Suzuka einen japanischen GT-Wagen auf der Rennstrecke von Fuji.
Der Japan-Grand-Prix war das letzte Rennen bis Anfang Mai, da die Rennen in Bahrain und Saudi-Arabien im April aufgrund des Konflikts in der Golfregion abgesagt wurden. Die Verantwortlichen der Formel 1 wollen sich in der anstehenden Pause treffen, um eine Bilanz der neuen Regeln zu ziehen und mögliche Anpassungen zu erörtern. Verstappen, einer der größten Stars des Sports, erklärte dem BBC-Radio 5 Live, dass die Bosse „wissen, was zu tun ist“, um sicherzustellen, dass er weiterfahre.
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