An neun Standorten sollen quer durch die Stadt Quartiere für die Vögel entstehen. Damit soll der Bestand der Tiere reguliert werden. Spürbar wird diese Maßnahme wohl erst in Jahren.
Seit Jahrzehnten diskutiert die Stadt Salzburg über eine Lösung der Tauben-Problematik. Bisher ohne Erfolg. Jetzt kommt Bewegung in die Sache. Am Montag soll der Stadtsenat ein Stadttaubenkonzept beschließen. Demnach werden im Stadtgebiet an neun Standorten Taubenschläge errichtet.
Der Plan: Dort sollen die Tauben leben, versorgt und beobachtet werden, sowie ihr Bestand kontrolliert werden. In öffentlichen Gebäuden sollen in leerstehenden Dachböden Taubenschläge errichtet werden. Dort sollen die Tiere gefüttert werden und nisten. Regelmäßig werden dort dann Eier entnommen und durch Gipseier ersetzt, um damit den Bestand der Tauben zu regulieren.
Die Betreuung der Taubenschläge hat Gut Aiderbichl der Stadt bereits zugesagt. Standorte sind beim Hauptbahnhof, in der Altstadt, beim Mirabellplatz, beim Lehener Park, bei der Stadtbibliothek, bei der Salzach-Eisenbahnbrücke, in Schallmoos, in der Sterneckstraße und bei der Salzachbrücke der Autobahn in Liefering geplant.
Fünfstelliger Betrag pro Standort notwendig
Der zuständige Vize-Bürgermeister Florian Kreibich (ÖVP) rechnet mit einem fünfstelligen Errichtungsbetrag pro Standort, dazu kommen jährliche Betriebskosten von rund 20.000 Euro pro Taubenschlag. Zwar könnten erste Standorte schon heuer in Betrieb gehen. Kreibich rechnet aber nicht mit einem sofortigen Ende der Problematik. „Das ist ein Prozess, der viele Jahre dauert, bis man Ergebnisse sieht“, kündigt Kreibich an.
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