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Goal Control im Video: So echt war Frankreichs 2:0

Sport
15.06.2014 22:29
Sieben Kameras im Halbkreis, die 500 Bilder pro Sekunde machen: Erstmals in der Geschichte von Fußball-Weltmeisterschaften ist ein Tor nach dem Einsatz der sündteuren Torlinientechnologie der FIFA gegeben worden. Beim Spiel zwischen Frankreich und Honduras am Sonntag in Porto Alegre zählte das 2:0 in der 48. Minute erst nach dem Einsatz des neuen technischen Hilfsmittels.

Dieses Tor wäre - so waren sich die Experten später einig - ohne Goal Control nicht gegeben worden. Die Bilder in unserem Video zeigen aber, dass der Ball vom honduranischen Tormann Noel Valladares hauchdünn hinter die Linie prallte, erst dann erwischte ihn der Schlussmann mit der Hand und bugsierte ihn zurück ins Feld. Zuvor war das Leder nach einem Schuss von Karim Benzema an den Innenpfosten die Linie entlang geflogen. Der Treffer wurde als Eigentor gewertet und nicht Benzema zugeschrieben.

Die Schiedsrichter gaben das Tor nicht sofort, sondern zogen die Beweisbilder heran, um die richtige Entscheidung zu treffen. Was genau richtig war. Denn das menschliche Gehirn kann nur 16 Bilder pro Sekunde verarbeiten, die Goal Control hingegen 500.

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