Ein Leibchen, das einst dem fußballerischen Heilprozess einer ganzen Nation diente. Früher spielte die "Seleção" nämlich ganz in Weiß. Aber nach der bitteren 1:2-Niederlage im Maracana-Stadion im Entscheidungsspiel der WM 1950 gegen Uruguay klebte an diesen Dressen förmlich die Erinnerung an Brasiliens bis heute schlimmste Fußball-Pleite.
Eine große Tageszeitung startete deshalb 1953 einen landesweiten Wettbewerb. Aus Abertausenden Einsendungen wurde der Vorschlag von Aldyr Garcia Schlee ausgewählt, und der Plan mit der sportlichen Heilung ging voll auf: Bis heute dribbelten sich die Brasilo-Stars in den neuen Trikots mit Fußball-Samba zu fünf WM-Titeln.
Und eines steht schon vor der ersten Heim-WM seit 1950 fest: Selbst wenn es wieder eine bittere Stunde wie damals setzen sollte – die Dressen bleiben danach trotzdem die gleichen.
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