„Krone“-Gemeindeserie

ÖPNV bleibt in Filzmoos eine Baustelle

Salzburg
06.03.2026 06:00

In Filzmoos ist der Zusammenhalt groß. Für die Kleinsten sind heuer ein Spielplatz und ein Musikzimmer geplant. Nur der öffentliche Nahverkehr ist aus Sicht des Bürgermeisters nach wie vor ausbaufähig. 

Den Kindern in der Gemeinde Filzmoos scheint es gutzugehen. Denn sie bekommen heuer nicht nur einen neuen Spielplatz, auch in der Volksschule wird bald saniert. Schon im Frühjahr soll der neue Spielplatz auf dem Grund des Freizeitparks fertig werden, berichtet Bürgermeister Josef Hofer (ÖVP) der „Krone“ beim Besuch vor Ort.

Das Zentrum von Filzmoos.
Das Zentrum von Filzmoos.(Bild: Markus Tschepp)

Sanierung und Zubau an der Volksschule sind hingegen ein längerfristiges Projekt. „Wir wollen heuer die Einreichplanung machen. Ob wir es mit den Ausschreibungen noch heuer schaffen, werden wir sehen“, so Hofer. Die Förderrahmen seien enger geworden.

In der Schule sei der Platz im Lehrerzimmer enorm knapp. Außerdem brauche es für moderne Lehrmethoden größere Klassenräume. Zudem soll ein Musikzimmer entstehen. Die Investition sei wichtig, auch wenn er nicht mit mehr Schülern rechnet: „Als Gemeinde schrumpfen wir nicht, aber größer werden wir auch nicht.“

Nahe des Freizeitzentrums soll ein Spielplatz entstehen.
Nahe des Freizeitzentrums soll ein Spielplatz entstehen.(Bild: Markus Tschepp)

Tatsächlich gibt es viele Ungarn, die wegen der Arbeit nach Filzmoos kommen. „Die ziehen her und ihre Kinder gehen bei uns in die Schule. Sie sind vollkommen integriert“, freut sich der Dorfchef.

Großer Brand in einem Hotel im Jahr 2024
Größter Posten im Haushalt ist heuer ein neues Feuerwehrfahrzeug. Der große Brand des Hotels Neubergerhof im August 2024 steckt vielen Bürgern noch in den Knochen. Die Solidarität rührt Hofer heute noch: „Da haben alle zusammengeholfen: Die Leute haben Kleidung gebracht, sogar Hundefutter.“ Ruckzuck waren damals die Evakuierten auch in Ersatzquartieren untergebracht.

Was noch nicht geklappt hat: Eine bessere Öffi-Anbindung. Gerade an der Grenze zur Steiermark sei das nicht optimal. Dabei würde sich Hofer wünschen, dass bei besseren Verbindungen auch mehr Gäste mit öffentlichen Verkehrsmitteln anreisen. 

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