Konkursverfahren läuft

Nach Schließung schlitterte Sportbar in die Pleite

Tirol
02.03.2026 11:23
Porträt von Hubert Rauth
Porträt von Pascal Pali
Von Hubert Rauth und Pascal Pali

Die Bar in der Innsbrucker Innenstadt war bei Sportbegeisterten beliebt – vor wenigen Monaten bereits erfolgte jedoch für viele überraschend die Schließung – und jetzt die Pleite! Es geht offenbar um Verbindlichkeiten in Höhe von fast 600.000 Euro.

Am Montag sei über das Vermögen der „TnT Sportsbar OG“ mit Sitz in der Innsbrucker Museumstraße ein Konkursverfahren am Landesgericht Innsbruck eröffnet worden, berichtete der Kreditschutzverband von 1870.

Die Bar hatte schon länger geschlossen. Anfang September wurde das – für viele überraschende – Aus via Instagram bekannt gegeben. Über die Gründe der Schließung gab man damals keine Details preis. Mitarbeiter waren zum jetzigen Zeitpunkt demzufolge keine mehr beschäftigt.

Eigenantrag bei Gericht eingebracht
„Über die Gründe dieser Insolvenz liegen uns derzeit noch keine geprüften Informationen vor. Diese Ursachen werden wir in Zusammenarbeit mit der Insolvenzverwaltung erheben. Der Antrag auf Eröffnung dieser Insolvenz wurde von der Schuldnerin bei Gericht eingebracht“, so der KSV von 1870.

Die Höhe der aushaftenden Verbindlichkeiten würden sich laut Eigenangabe der Schuldnerin auf rund 560.000 Euro belaufen.

Auf Super Bowl folgte Bareröffnung
Der Super Bowl 2019 hatte ein Tiroler Brüderpaar inspiriert, das die Bar in der Folge damals noch in der Müllerstraße eröffnete. 2023 zog man dann in die neue Location in die Museumsstraße um. Nach über sechs Jahren nahm die Bar Abschied, wenige Monate später folgt nun die Insolvenz.

„Dachte, der Laden muss gut laufen“
Nach dem überraschenden Abschied im September 2025 meldeten sich zahlreiche Menschen in Sozialen Medien, die meisten verweilten dort gerne und teilten ihre Erfahrungen. Ein Gast zeigte sich verwundert über den plötzlichen Abschied: „Komisch. Bin bestimmt zehnmal dorthin und hab nie einen Platz bekommen. Also dachte ich, der Laden muss gut laufen.“

Ein anderer bezeichnete die Ecke, in der die Bar ihren Standort hatte, sogar als „verflucht“: „Verfluchtes Eck. Mit 3 Jahren oder so eh gut gehalten dort im Gegensatz zum Rest. Leider. War gern dort“, heißt es in dem Post.

Unzählige Kommentare unter dem damaligen Abschiedspost auf Instagram unterstreichen die Betroffenheit der Gäste. In zahlreichen Beiträgen schwelgen sie in Erinnerungen an die Bar und teilen ihre Bestürzung.

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