In Funkmast gekracht

Heißluftballon baumelt in 300 Metern Höhe

Ausland
02.03.2026 10:55
Porträt von krone.at
Von krone.at

Nach einer Kollision mit einem Mobilfunkmast hingen zwei Insassen eines Heißluftballons im US-Bundesstaat Texas in fast 300 Metern Höhe fest. Die beiden mussten mehr als eine Stunde in der misslichen Lage ausharren. 

Der Heißluftballon prallte am Samstagmorgen gegen den Funkmasten und verfing sich. Die Feuerwehr wurde gegen 8:15 Uhr alarmiert. Die Ballonhülle wurde durch die scharfen Kanten des Mastes aufgeschlitzt. „Der Korb schaukelte dort ziemlich stark im Wind“, erklärte Stephen Winchell von der Spezialeinheit Longview bei einer Pressekonferenz. Die verängstigten Insassen hätten sich an den Rändern des Korbs festgeklammert.

„Aufgrund der extremen Höhe und Komplexität des Vorfalls begannen die Kletterarbeiten gegen 8:50 Uhr unter Verwendung mehrerer Seilsysteme“, erklärten die Einsatzkräfte die schwierige Rettungsaktion. 14 Helfer waren laut „New York Post“ im Einsatz. 

Die Feuerwehr Longview teilte Bilder des Einsatzes auf Facebook:

Trotz der beunruhigenden Situation seien die Insassen des Heißluftballons „ruhig und kooperativ“ ...
Trotz der beunruhigenden Situation seien die Insassen des Heißluftballons „ruhig und kooperativ“ geblieben, so die Einsatzkräfte.(Bild: facebook.com/LongviewTXFireDep)

Abseilen erfolgte auf mehreren Etappen
Um 10 Uhr konnten die Verunglückten auf einer Höhe von etwa 280 Metern schließlich erreicht werden. Beide waren bei Bewusstsein und unverletzt. Es habe sich um einen „hochtechnischen und zeitaufwendigen Einsatz“ gehandelt, so die Feuerwehr. Die Insassen konnten mit jeweils 90 Meter langen Seilen Stück für Stück abgeseilt werden, bis sie wieder festen Boden unter den Füßen hatten. 

Verunglückte blieben „ruhig und kooperativ“
Der Einsatz sei der „Super Bowl der Seilrettungen“ gewesen, erklärte Winchell. Die Helfer seien in der enormen Höhe den Elementen der Natur ausgeliefert gewesen. Auch die Insassen wurden gelobt: Sie hätten „alles Notwendige getan, um ruhig und kooperativ zu bleiben“.

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