Jede Menge Logistik steckte hinter einer tonnenschweren Aktion, die am Donnerstag in der Vorarlberger Gemeinde Lustenau über die Bühne ging. Ein 30 Tonnen schwerer Heizkessel wurde dort an seinen Patz gehoben.
So etwas sieht man nicht alle Tage: In Lustenau wurde am Donnerstag ein 30-Tonnen-Heizkessel an seinen Platz im Heizwerk der Kelag Energie & Wärme gehievt. Der Kessel wurde in Kärnten hergestellt und mit einem Tieflader nach Lustenau transportiert. Er hat eine Leistung von fünf Megawatt. Im Herbst wird die Biofernwärme Lustenau in Betrieb gehen.
Die Kelag Energie & Wärme investiert rund 28 Millionen Euro in das Biomasseheizwerk und in das Fernwärmeleitungssystem Lustenau. Im Endausbau wird der Energieerzeuger über ein 17 Kilometer langes Netz rund 22 Millionen Kilowattstunden Fernwärme pro Jahr liefern. Sowohl die Biomassebeschaffung als auch den teilweisen Betrieb des Heizwerkes übernimmt das Lustenauer Unternehmen Rauch LFL GmbH.
Zusätzlich zum Biomasseheizkessel wurde im Heizwerk Lustenau auch eine Rauchgaskondensation kombiniert mit einer Hochtemperatur-Wärmepumpe installiert. So kann auch die Wärme in den Abgasen genutzt werden. Im Sommer übernehmen dann Luftwärmepumpen die Wärmeversorgung der Kunden. Als Ausfallsreserve wird aber auch ein Heizölkessel installiert.
Industrielle Abwärme
Die Kelag Energie & Wärme mit Sitz in Villach ist der größte Anbieter von Fernwärme auf der Basis von industrieller Abwärme und Biomasse in Österreich. Das Tochterunternehmen der KELAG-Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft betreibt 85 Fernwärmenetze und rund 900 Heizzentralen in allen österreichischen Bundesländern
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.