2001 hat der karthagische Feldherr mit seinen „Elefanten“ erstmals den Rettenbachferner bezwungen. Zum heurigen Jubiläum hat Ernst Lorenzi einen tollen Bildband herausgebracht. Ein Rückblick!
Am Anfang stand die Idee, die tolle Gletscherlandschaft in Szene zu setzen. Aber wie? Die Beantwortung dieser Frage hing mit der Airpower in Zeltweg zusammen, die 1997 erstmals auf Initiative von Red-Bull-Gründer Didi Mateschitz stattfand. Mit dabei war auch der Sölder Touristiker und Seilbahner Jakob Falkner.
„Ich war bei einer der Veranstaltungen auf Einladung von Didi dabei und wir sind mit dem Flieger hingeflogen. Erst nach einer Weile habe ich mitbekommen, dass wir Teil der Flugshow sind“, erinnert sich Falkner. Mateschitz hat ihm dann gesagt, dass ein gewisser Hubert Lepka die Show inszeniert hat.
Ursprüngliche Idee wurde verworfen
Und dann war da noch ein gewisser Ernst Lorenzi, der Ötztaler Tausendsassa und Mann für spezielle Ideen. Er hatte die Idee, mit einem noch nicht näher definierten Event den Gletscher in Szene zu setzen. Und so trafen sich Lorenzi und Lepka am Gletscher. Die ursprüngliche Idee, etwas mit dem Ötzi zu machen, wurde wieder verworfen – und Hannibal geboren.
Nachdem TVB und Seilbahnen ihr Okay gaben („Wir wussten zwar nicht, was genau sie vorhaben, aber es klang gut“, so der damalige TVB-Obmann Josef Plörer), wurde ein bis dato weltweit noch nie dagewesenes Gletscher-Schauspiel geschaffen.
Mit Erfolg: Den ursprünglich einmalig geplanten Event gibt es seit 25 Jahren. „Hannibal ist heute ein wichtiger Teil der Sölder DNA, der nicht mehr wegzudenken ist“, betont TVB-Obmann Benjamin Kneisl.
Im Zuge der mittlerweile knapp 20 Aufführungen in 25 Jahren hat Hannibal mehr als 100.000 Besucher in seinen Bann gezogen. „Es ist zwar immer dasselbe Stück, doch keine Aufführung war gleich. Es ist ein Stück für uns mit der Landschaft und dem Wetter“, ist Hubert Lepka auch 25 Jahre nach der Erstaufführung immer noch fasziniert – von der „Tosca“ der Alpen.
Die nächste Aufführung findet übrigens am 10. April 2026 statt. Zum letzten Mal? Ernst Lorenzi lacht: „Bereits 2002 hieß es, dass dies eine einmalige Geschichte wird. Das hieß es dann bei jeder weiteren Aufführung. Ich gehe davon aus, dass wir auch das 30-jährige Jubiläum begehen werden!“ Sein Buch, in dem er die Geschichte der Hannibal-Aufführung ausgerollt hat, umfasst 200 Seiten und zahlreiche Bilder und Geschichten. Es kann um 45 Euro unter lorenzi@soelden.at bestellt werden. Alle weiteren Informationen und Tickets zur Aufführung am 10. April: www.soelden.com/hannibal
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