Messi zumindest noch nicht. Weil seine fußballerische Symphonie unvollendet ist wie die Neunte des Ludwig van Beethoven. Als er 13 und nur 1,40 Meter groß war, kamen seine Eltern wegen der Behandlung der Wachstumsstörungen nach Spanien. Der Jugendtrainer des FC Barcelona holte noch während des Probetrainings eine Serviette und ließ seine Eltern darauf den ersten Vertrag unterschreiben.
Titelhamster
Voller Begeisterung ob des Talents des kleinen Burschen und voller Vorhersehung, wie sich zeigen sollte. Messi gewann mit den Katalanen, von denen er jetzt 20 Millionen jährlich kassiert, alles, was es zu gewinnen gibt: Meisterschaften, Cup-Pokale, Champions-League-Titel.
Schafft er heuer den WM-Titel?
Eines fehlt ihm allerdings, um wirklich zu den Größten zu zählen: ein Erfolg mit dem Team. Am besten wäre da natürlich der WM-Titel, der für den kleinen Nachbarn nirgendwo strahlender sein würde als im Lande des Erzrivalen Brasilien. Und für den wohl auch der Papst Messi endgültig zum Kicker-Heiligen in Argentinien erklären würde, der Maradona längst ist: Schließlich ist auch Franziskus Fußball-Fan.
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