Sammelklage droht

Diese Summe sollen Epstein-Opfer erhalten

Ausland
20.02.2026 16:58
Porträt von krone.at
Von krone.at

Um mögliche Sammelklagen abzuwenden, bieten die Nachlassverwalter des verstorbenen Sexualstraftäters Jeffrey Epstein Zahlungen an Opfer in Höhe von insgesamt bis zu 35 Millionen US-Dollar (rund 30 Millionen Euro) an.

Die vorgeschlagene Einigung betreffe Opfer, die nach eigenen Angaben zwischen 1995 und Epsteins Tod im August 2019 von diesem missbraucht oder an andere Täter vermittelt worden seien, hieß es am Donnerstag. Der Vergleich muss noch von einem Bundesrichter in New York bestätigt werden. Sollten sich mindestens 40 Opfer an der Sammelklage beteiligen, wollen die Nachlassverwalter demnach 35 Millionen Dollar zahlen. Sollten sich weniger Frauen der Klage anschließen, solle die Entschädigungssumme bei 25 Millionen Dollar liegen.

Wie viele Epstein-Opfer an der Sammelklage beteiligt sind, ist nicht bekannt. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtete am Donnerstag unter Berufung auf die Anwaltskanzlei der Opfergruppe, dass mutmaßlich mindestens 40 Opfer noch keine Einigung mit Epsteins Nachlassverwaltern erzielt haben.

Ex-Anwalt und Ex-Buchhalter streiten Fehlverhalten ab
Die Sammelklage richtet sich gegen Epsteins früheren Anwalt Darren Indyke und dessen Buchhalter Richard Kahn. Beide verwalten seinen auf 600 Millionen Dollar (ungefähr 510 Mio. Euro) geschätzten Nachlass. Sie bestreiten jegliches persönliches Fehlverhalten. In einer 2024 eingereichten Sammelklage wurde ihnen jedoch vorgeworfen, Epsteins Straftaten durch ihre Arbeit ermöglicht zu haben.

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