Als 17. aussichtslos zurück, hat Katrin Beierl zur Hälfte des olympischen Monobob-Bewerbs am Sonntag die Konsequenzen gezogen und nach zwei fehlerhaften Läufen ihren Rückzug angekündigt.
Die Niederösterreicherin, die kürzlich einen Mittelfußknochenbruch erlitten hat, will sich auf den Zweier (Freitag/Samstag) vorbereiten. „Wir wollen kein unnötiges Risiko Richtung Zweierbob-Rennen eingehen. Die Belastung auf den Fuß ist sehr groß“, erklärte Bob-Chefcoach Wolfgang Stampfer.
Großer Rückstand
Zweieinhalb Wochen nach der Operation eines Mittelfußknochenbruchs riss Beierl nach zwei von vier Durchgängen 2,04 Sek. Rückstand auf die Führende Laura Nolte auf. Elana Meyers Taylor (+0,22) und Kaillie Armbruster Humphries (+0,31) aus den USA sind erste Verfolgerinnen der Deutschen. Die weiteren zwei Läufe folgen am Montag.
„Die zwei Läufe sind nicht so gelaufen, wie ich mir das erhofft hätte. Es war schwer, die Konzentration hochzuhalten. In den letzten Tagen war aufgrund der Verletzung viel los“, begründete Beierl ihre Entscheidung. Für Stampfer verständlich. „Da fehlen ein paar Hundertstel, und wenn es um die vorderen Plätze geht, macht genau das den Unterschied.“ Vor allem die erste Fahrt sei „von oben bis unten nicht gut“ gewesen, in Lauf zwei habe sich das fortgesetzt.
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