Darauf können wir schon stolz sein: Die meisten Leute in Österreich, die einen Job erfüllen, sind in Wahrheit stolz auf das, was sie schaffen: Vom Automechaniker bis zum Polizisten, von der Lehrerin bis zur Kellnerin, nicht immer ist die Arbeit lustig, aber in Summe ist es ein gutes Gefühl, gebraucht zu werden.
Mitunter gibt es auch Lob von den Kunden, das tut doppelt gut. Eigentlich würde man das auch von den Kolleginnen und Kollegen erwarten, insbesondere wenn es sich dabei um Gewerkschaftsfunktionäre handelt.
Aber es gibt auch Ausnahmen. Etwa den Vorsitzenden der Vida, Roman Hebenstreit.
Im Rahmen der Lohnverhandlungen ist er als Giftspritzer vollbeschäftigt: Die Gastronomie weise eine „moralische Schieflage“ auf, es habe sich eine „beispiellose Subventionskultur“ entwickelt.
Millionenschwerer Sozialbetrug präge die Branche, die manipulierte Registrierkassensoftware sei ein Beispiel für diese „organisierte Kriminalität“. Und der Herr Vorsitzende fordert vehement: „Ein Ende für die staatlichen Krücken für diese unbelehrbare Branche.“
Ein Gewerkschafter als Giftspritzer? So massive Pauschalurteile für Hunderttausende, die täglich ihr Bestes geben, damit sich die Gäste wohlfühlen, hat man bisher kaum vernommen. Es blieb dem Gewerkschafts-Kapo Hebenstreit vorbehalten, seine Kollegen auf diese Weise zu diffamieren. Freundschaft, Genosse!
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