Satter Preissprung

Haushaltsenergie um 9,0 Prozent teurer als 2024

Wirtschaft
09.02.2026 06:26
Porträt von krone.at
Von krone.at

Die Preise für Haushaltsenergie sind im Dezember 2025 im Jahresvergleich um 9,0 Prozentgestiegen. Mit einem Plus von 41,9 Prozentpunkten war Strom einmal mehr Preistreiber, wie aus dem Energiepreisindex (EPI) der Österreichischen Energieagentur hervorgeht. 

Im Vergleich zum Vormonat gingen die Preise für Haushaltsenergie hingegen um insgesamt 1,2 Prozent zurück, wobei vor allem Heizöl und Treibstoffe billiger wurden.

Wegfall der „Strompreisbremse“ spürbar
Insbesondere seit Jahresbeginn ist der Strompreis für Endkundinnen und Endkunden massiv gestiegen. Die Energieagentur erklärt dieses Plus vor allem mit dem Wegfall staatlicher Entlastungsmaßnahmen wie der „Strompreisbremse“ Anfang 2025. „Dieser Einmaleffekt beeinflusste im Dezember letztmalig die Inflationsrate“, hieß es weiter. Ab den im Februar veröffentlichten Jänner-Werten werde der Jahresabstand beim EPI für Strom deutlich zurückgehen. Im Vergleich zum Vormonat blieben die Preise für Strom im Dezember mit plus 0,3 Prozent weitgehend stabil.

Das Balkendiagramm zeigt die prozentuale Veränderung der Energiepreise in Österreich im Dezember 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat. Strom ist mit einem Anstieg von 41,9 % am stärksten gestiegen, gefolgt von Holzpellets mit 15,2 %. Der Energiepreisindex liegt bei plus 9,0 %, der Verbraucherpreisindex bei plus 4,0 %. Quelle: Energieagentur.

  Erdgas wurde indes im Jahresvergleich um 3,5 Prozent teurer, im Monatsvergleich sank der Preis minimal um 0,1 Prozent. Die Erhöhungen der Gasnetzentgelte ab Jänner werden die Haushalte jedoch zusätzlich belasten, heißt es in der Aussendung der Energieagentur. Hauptursache sei der rückläufige Gasverbrauch sowie gesunkene Transitmengen, wodurch die Erhaltungskosten des Netzes auf geringere Abgabemengen verteilt werden müssten.

Das Liniendiagramm zeigt die prozentuale Veränderung der Energiepreise und der Inflation in Österreich von Dezember 2023 bis Dezember 2025. Die Energiepreise fallen zunächst stark ab, erreichen im Dezember 2024 einen Tiefpunkt unter minus 15 %, steigen dann deutlich an und liegen im Dezember 2025 bei plus 9 %. Die Inflation bleibt im gleichen Zeitraum relativ stabil und liegt am Ende bei 4 %. Quelle: Energieagentur/Statistik Austria.

Rückgang bei Treibstoffen und Heizöl
Preise für Treibstoffe wie Diesel und Benzin waren zum Jahresende rückläufig. Diesel wurde gegenüber November 2025 um 2,8 Prozent billiger, Benzin um 2,6 Prozent. Auch Heizöl verbilligte sich im Monatsvergleich deutlich um 4,0 Prozent.

Die Entwicklung der Preise für feste Brennstoffe ergab ein gemischtes Bild. Holzpellets verteuerten sich im Jahresvergleich kräftig um 15,2 Prozent, im Monatsvergleich um 2,1 Prozent. Brennholz war im Dezember um 0,9 Prozent günstiger als im vergangenen Jahr, gegenüber dem Vormonat stieg der Preis minimal um 0,1 Prozent.

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