Betrunken rastete ein 45-Jähriger am Heiligen Abend in Linz komplett aus. Er attackierte in der Wohnung eines Bekannten seine Ex-Lebensgefährtin, setzte ihr ein Messer an den Hals und trat sie mit Füßen ins Gesicht. Am Mittwoch stand er in Linz deshalb vor Gericht.
Aus der Untersuchungshaft wurde am Mittwoch ein 45-Jähriger vorgeführt, der sich am Landesgericht Linz wegen Nötigung und absichtlich schwerer Körperverletzung verantworten musste. Er hatte am Heiligen Abend in der Wohnung eines Bekannten unter Alkoholeinfluss seine Ex-Freundin angegriffen.
Bedroht und geschlagen
Zuerst warf er die Frau auf den Boden, setzte ihr ein Messer an Schläfe und Hals und bedrohte sie mit dem Tod. Als das Opfer versuchte, die Wohnung zu verlassen, riss der 45-Jährige die Frau abermals zu Boden, trat ihr mit seinen Stahlkappenschuhen gegen das Gesicht und schlug sie mit der Faust.
Schwer verletzt
Letztlich versetzte er seiner Ex-Freundin noch einen Rempler, woraufhin sie mehrere Stufen hinunterfiel. Sein Gewaltakt blieb nicht ohne Folgen: Das Opfer erlitt eine Nasenbeinfraktur, Prellungen am Brustkorb, Hämatome auf Nase, Auge, Kinn und eine Wunde am linken Ohr.
15 Monate Haft
Als ein Bekannter versuchte, ihn zu überreden, von seinem Opfer abzulassen, soll er auch ihn mit dem Messer bedroht und oberflächlich verletzt haben. Dem bisher Unbescholtenen drohten im Falle einer Verurteilung bis zu zehn Jahren Haft. Das Gericht verurteilte ihn rechtskräftig zu 15 Monaten, eines davon unbedingt. Das hatte er schon mit der Untersuchungshaft abgesessen und wurde am Prozesstag enthaftet.
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