Mohammad Mousavi kann bei Tischtennis-Platzhirsch UTTC Salzburg den Aufstand in seiner iranischen Heimat ausblenden. Der Legionär meint über Österreich: „Fühle mich absolut wohl.“
Ein ganz schöner Nervenkitzel ist das, was Salzburgs Tischtennis-Ass Mohammad Mousavi aktuell erlebt. Der 22-jährige Iraner schlägt mithilfe eines Visums für die Bundesliga-Truppe des UTTC auf, ist mit den Gedanken aber auch in seiner iranischen Heimat.
Weil dort seit Wochen Menschen gegen das Mullah-Regime auf die Straße gehen und für einen Iran ohne Scharia, ohne Kopftuchzwang für Frauen und ein Land in Freiheit kämpfen. Die Vereinigten Staaten drohen sogar mit einem Krieg. Seine Familie ist im Norden des Landes beheimatet, soll davon bislang aber nur wenig spüren.
Erst vergangene Woche war Mousavi in der Hauptstadt Teheran, um letzte Details für das Visum in Österreich zu klären. Nun lebt er gemeinsam mit Teamkollege Julian Rzihauschek bei dessen Familie in Wien.
„Ich bin froh, dass ich meinen Weg gehen und mich auf den Sport konzentrieren kann“, sagt er. Wie es in Zukunft weiter geht, kann er momentan noch nicht einschätzen. Aber: „Ich fühle mich absolut wohl. Speziell in Salzburg.“ Dort hofft er auf sportlichen Erfolg.
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