Gefängnisstrafe

Streit um Party-Lärm führte zu Messerstichen

Salzburg
04.02.2026 17:49

Zwei Ukrainer gerieten im Oktober 2025 in einer Flüchtlingsunterkunft im Lungauer Tamsweg in einen blutigen Streit. Zwei Messerstiche führten zu einer Anklage wegen versuchten Mordes.

Versuchter Mord lautete der Vorwurf beim Prozess am Mittwoch im Salzburger Landesgericht: Ein ukrainischer Flüchtling (21) fügte einem Landsmann (23) Messerstiche zu – in den Bauch und Rücken. Doch eine Tötungsabsicht bestritt der Angeklagte: „Ich wollte ihn nicht töten, sondern nur verletzen.“ Die Bluttat passierte im Oktober 2025 in einer Flüchtlingsunterkunft in Tamsweg. Täter und Opfer lebten dort.

Streit artete in blutige Attacke aus
Am Abend vor der Bluttat hatte der 23-Jährige lautstark gefeiert. Da das Kind des 21-Jährigen krank im Bett lag, bat er die Feiernden um Ruhe. Am nächsten Tag, als die beiden Ukrainer betrunken aufeinandertrafen, gerieten sie aufgrund des Lärm-Vorfalls in einen handfesten Streit, der die Messerattacke ausgelöst hatte. Einen Mordversuch verneinten die Geschworenen.

Letztlich wurde der Ukrainer wegen absichtlich schwerer Körperverletzung zu drei Jahren teilbedingter Haft, ein Jahr davon unbedingt, verurteilt. Das Urteil ist rechtskräftig. 

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