Eishockey-Export Anna Meixner wurde Mitte Jänner überraschend in der Professional Women‘s Hockey League von Ottawa nach Vancouver transferiert. Mit der „Krone“ sprach die Zellerin über diese Erfahrung, den Umzungsstress an die kanadische Westküste und was sie sich mit den Goldeneyes nun vornimmt.
Eishockey-Export Anna Meixner erlebte Mitte Jänner die Schattenseite des US-Sports. Die Zellerin war Teil eines Spielerinnentausches in der Pro Women’s Hockey League (PWHL). Plötzlich spielte sie nicht mehr für Ottawa, sondern im rund 3550 Kilometer entfernten Vancouver.
Im Profisport in Nordamerika ist es üblich, dass Athleten und Athletinnen ohne Zustimmung derselben (außer es gibt vorhandene Vertragsklauseln) transferiert werden. Auch die 31-Jährige erhielt keine Vorwarnung: „Ich wusste davor gar nichts, es hat mich schon sehr überrascht. Ich bin wie jeden Abend auf der Couch gesessen, da hat mich der General Manager angerufen und in einem 35-Sekunden-Telefonat erklärt, dass ich getradet wurde.“
Als ich ankam, ging’s gleich ins Apartment, am nächsten Tag Training und den Tag darauf das erste Spiel. Dann folgte ein Auswärtstrip und jetzt bin ich beim Nat
Anna Meixner
Damit verbunden war ein stressiger Umzug quer durchs Land an die Westküste. „Der Flug ging einen Tag später. Mir war dann wichtig, dass ich mich noch von meinen Teamkolleginnen verabschieden konnte.“ Von ihrer neuen Heimat hat sie noch gar nicht viel gesehen: „Als ich ankam, ging’s gleich ins Apartment, am nächsten Tag Training und den Tag darauf das erste Spiel. Dann folgte ein Auswärtstrip und jetzt bin ich beim Nationalteam. Aber ich freue mich darauf, die Stadt zu erkunden.“
Bei den Goldeneyes wurde sie gut aufgenommen, der Fokus liegt nun auf dem Sportlichen: „Auf dem Papier ist Vancouver sicher eine der besten Mannschaften.“
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