Die burgenländischen Feuerwehren legten Leistungsbilanz und Statistik für das Vorjahr vor. Insgesamt wurden 7710 Einsätze verzeichnet, 374 Menschen konnten aus Notlagen gerettet werden.
Gegenüber 2024 bedeutete das einen deutlichen Rückgang. Damals wurden 13.795 Einsätze verzeichnet – bedingt auch durch das Hochwasser im Südburgenland.
Der Großteil entfiel im Vorjahr auf technische Einsätze (5464). Auffällig ist laut Landesfeuerwehrkommandant Franz Kropf, dass die Brandeinsätze prozentuell mehr werden. Im Vorjahr machten sie mit 2.246 Einsätzen rund 29 Prozent aus. Dabei ist unter anderem auch Photovoltaik ein Thema: „Alles, was mit Technik zu tun hat, ist natürlich gefährdet, dass es zu brennen anfängt“, meint Kropf. Aber auch das Heizen spiele eine Rolle, etwa durch „alternative Wärmequellen“, die im Winter ausprobiert würden.
Meiste Einsätze im Sommer
Über 59.000 eingesetzte Mitglieder leisteten rund 106.000 Einsatzstunden im Vorjahr ab. Im Schnitt rückten die Feuerwehren 21 Mal pro Tag aus. Die meisten Einsätze gab es in den Sommermonaten Juni, Juli und August. Der einsatzreichste Wochentag war der Samstag, an dem die Florianis 1106 Mal alarmiert wurden. Am ruhigsten war es sonntags mit 868 Einsätzen.
Mehr Mitglieder
Landesrat Heinrich Dorner (SPÖ) freute sich über den Anstieg bei den Mitgliederzahlen. 18.451 Burgenländer waren 2025 in den 314 Feuerwehren aktiv (2024: 18.239). „Diese positive Entwicklung wollen wir weiter vorantreiben“, so Dorner. Im Zuge der Sicherheitsoffensive stelle man den Feuerwehrleuten die beste Ausrüstung und Infrastruktur zur Verfügung und setze das Katastrophenschutz-Konzept weiter um.
Für die Feuerwehren gibt es heuer einen besonderen Höhepunkt: Von 22. bis 26. Juli werden in Eisenstadt die World Firefighting Championships ausgetragen – mit rund 1800 Teilnehmern aus 18 Nationen.
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