Notlagen nehmen zu
WHO bittet um eine Milliarde Dollar Spenden
Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) benötigt in diesem Jahr eine Milliarde Dollar (850 Millionen Euro) für gesundheitliche Notlagen, Krankheitsausbrüche oder die Behandlung von Unterernährung.
Im vergangenen Jahr waren die größten Geber für die Nothilfe nach Angaben von Chikwe Ihekweazu, Exekutivdirektor des WHO-Nothilfe-Programms, die EU, Saudi-Arabien, Deutschland, Japan, Italien und Großbritannien.
- Rund 250.000 Menschen weltweit leben in humanitären Krisen ohne Sicherheit, Dach über dem Kopf oder Zugang zu ärztlicher Versorgung.
- Wegen schrumpfender Budgets konzentriere sich die WHO aber nur auf den dringendsten Bedarf, darunter im Gazastreifen, im Nahen Osten, im Sudan, in der Ukraine, der Demokratischen Republik Kongo, in Haiti und Myanmar.
- Neben der WHO sind auch Hilfsorganisationen in Konfliktgebieten im Einsatz, darunter etwa Ärzte ohne Grenzen.
Millionen Menschen unterversorgt
2025 hatte die WHO ein Budget von 1,5 Milliarden Dollar für Notlagen veranschlagt. Davon seien aber nur 900 Millionen Dollar zusammengekommen. Deshalb hätten 6700 Gesundheitsstationen in Notlagegebieten schließen müssen und 53 Millionen Menschen hätten von der WHO und Partnern gesundheitlich nicht mehr betreut werden können.








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