Der Traum von den Olympischen Winterspielen ist für den chilenischen Abfahrer Henrik Von Appen nach seinem Sturz in Crans-Montana geplatzt. Das teilte er am Dienstagnachmittag auf Instagram mit.
„Mein Körper ist zu sehr geschädigt, um um Medaillen zu kämpfen, was für mich den olympischen Geist ausmacht“, so der 31-Jährige. „Deshalb habe ich gemeinsam mit meinem geliebten Team beschlossen, meine olympischen Ambitionen aufzugeben. Damit nehme ich nicht an Olympia teil und beende zugleich meine Weltcup-Saison. Dieser Sport ist brutal.“
Von Appen kam im oberen Teil der Abfahrt in Crans-Montana nach einem Fehler zu Fall und blieb lange im Schnee liegen. Die Fans hielten den Atem an. Der Chilene konnte zwar seinen Oberkörper aufrichten, aber nicht eigenständig aufstehen. Er wurde mit dem Helikopter abtransportiert.
Seit 2014 bei Olympia dabei
Damit blieb ihm die Teilnahme an seinen mittlerweile vierten Winterspielen verwehrt. Seit 2014 nahm der Chilene immer an den Olympischen Spielen teil, sein bestes Ergebnis war Platz 27 im Super-G von Peking 2022. Der 31-Jährige war schon in der Vergangenheit schwerer verletzt. Im Dezember 2023 zog er sich einen Kreuzbandriss zu und fiel den gesamten restlichen Winter aus. Seit seinem Comeback war ein 16. Platz in Wengen im Januar 2026 sein bestes Weltcup-Ergebnis. Im Abfahrtsweltcup liegt der Chilene derzeit auf Platz 42.
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